Brennholz & Kaminholz Lüneburg

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Warum ist Brennholz ein perfektes Heizmaterial und welche Holzart hat die beste Effizienz?

Eine Kiste mit BrennholzDie klassische Art und Weise, die Wohnung oder das Haus zu beheizen, liegt immer noch in dem Heizkörpern beziehungsweise der Heizungsanlage, die wahlweise mit Gas oder aber mit Heizöl befeuert wird. Allerdings ist es deutlich günstiger, mit Brennholz zu heizen. Zum einen ist das Heizen mit Kaminholz sehr viel umweltfreundlicher als dies mit Öl oder Gas der Fall ist. Zudem wird - anders als bei der Verrottung von Holz - beim Verbrennen von Kaminholz kein CO2 freigesetzt. Dazu hat Brennholz auch einen sehr guten Heizwert, was heißt, dass man mit der gleichen Raummenge an Holz im Vergleich zu Öl und Gas deutlich mehr Wärme erzeugen kann. Wichtig ist allerdings, dass man ein paar Dinge beachtet, wenn man mit Kaminholz die Wohnung beheizen möchte, damit der Heizwert auch optimal erhalten bleibt und sich Wärme anstelle von Rauch und Qualm bildet.

Wichtig. ist immer, dass das Brennholz ausreichend trocken ist. Gibt man nasses oder feuchtes Kaminholz in die Holzfeuerstätte, wird sich unangenehmer Qualm bilden, der die wohlige Wärme im Raum negativ beeinflusst. Wichtig ist zudem, dass man sich auch für das richtige Holz entscheidet. Fast jeder Kaminbesitzer hat wohl schon gehört, dass Brennholz nicht gleich Brennholz ist und dass die einzelnen Arten von Kaminholz sehr unterschiedliche Brennwerte beziehungsweise Heizwerte mitbringen. Der Heizwert eines Brennmediums gibt an, welche Wärme erzielt werden kann, wenn ein Kilogramm des Brennstoffs verwendet wird. Hier lässt sich sagen, dass Heizöl einen Heizwert von rund 10,0 kWh mitbringt und das ein Kubikmeter Erdgas einen Heizwert von rund 9,0 kWh liefert. Diese pauschale Aussage lässt sich für Brennholz nicht treffen, denn die einzelnen Arten Kaminholz haben je nach Anteil von Harzen oder Ligninen unterschiedliche Heizwerte. Je höher der Anteil dieser Stoffe, umso günstiger der Heizwert vom Brennholz. Was pauschal gesagt werden kann ist, dass Nadelhölzer mit einem höheren Anteil der genannten Stoffe ausgestattet sind und dass sie deshalb auch einen besseren Heizwert als Laubhölzer als Kaminholz liefern. Allerdings weisen Laubhölzer im Gegenzug eine höhere Dichte auf, was bedeutet, dass deren Heizwert je Volumeneinheit günstiger gegenüber dem Nadelholz ausfällt. Nadelhölzer sind als Kaminholz generell unbeliebter, denn durch ihren recht hohen Harzgehalt bringen sie einen intensiven Funkenflug und auch viel Rauchbildung beim Verbrennen mit.

Aber welche Kaminholzart bietet denn nun den besten Heizwert und mit welcher lassen sich die schlechtesten Heizergebnisse erzielen?

Den besten Heizwert als Laubholz bietet der Ahorn mit 1.675 kWh/rm (ein Raummeter entspricht einem Holzklotz von einem Meter Höhe und einem Meter Breite). Hierfür würde man 147 Liter Heizöl oder 168 Kubikmeter Gas benötigen. Übertroffen wird der Ahorn noch von der Birke, die einen Wert von 1.800 liefert. Hier wären 159 Liter Öl oder 181 Kubikmeter Gas erforderlich. Die Buche liefert sogar einen Heizwert von 1.850 kWh/rm, dies entspricht 162 Litern Öl oder 185 Kubikmetern Gas. Die Eiche als sehr hochwertiges, dichtes Hartholz kommt auf einen Wert von 1.890 kWh/rm und ersetzt 166 Liter Öl oder 188 Kubikmeter Gas. Die Erle wiederum bringt einen Heizwert von 1.400 mit und ersetzt so 123 Liter Öl oder 140 Kubikmeter Gas. Mit der Esche mit einem Wert von 1.870 lässt sich wieder effizienter heizen oder 164 Liter Öl beziehungsweise 197 Kubikmeter Gas verbrauchen. Weit abgeschlagen, was den Heizwert angeht, ist die Pappel mit einem Wert von 1.110, weshalb sie 97 Litern Heizöl oder 111Kubikmetern Gas gegenübersteht. Führend bei der Heizeffizienz, aber auch seltener und teurer, ist die Robinie mit einem Wert von 2.050 und hier wären 179 Liter Öl oder 204 Kubikmeter Gas erforderlich. Letztlich steht noch die Weide als weniger effizientes Brennholz mit einem Wert von 1.440 zu Wahl, die 126 Liter Öl oder 144 Kubikmeter Gas ersetzt.

Das Wasser und der Einfluss auf den Heizwert

An sich sind die Inhaltsstoffe sowie die Dichte eines Holzes für die Heizeffizienz, also den Heizwert, bedeutende Faktoren. Nicht zu vergessen ist aber, dass der Wasseranteil im Kaminholz einen sehr wesentlichen Einfluss auf die Heizwerte hat. Wird also ein frisch geschlagenes Holz verwendet, weist dieses noch einen Wasseranteil von bis zu 50 Prozent seines Gewichtes auf. Auch ein an sich effizientes Kaminholz ist in nassem und frischem Zustand ein schlechtes Brennmedium für den Kamin, weil sein Heizwert aufgrund des hohen Wasseranteil sehr gering ausfällt. Ganz nebenher droht dem Kamin bei der Verwendung von frisch geschlagenem Kaminholz eine intensive Verschmutzung - der Fachmann spricht hier von der Versottung. Wird das Holz dagegen über einen Zeitraum von einem, besser noch zwei Jahren, trocken gelagert, dann reduziert sich der Wasseranteil erheblich und stellt nur noch einen Anteil von 15 bis zu 20 Prozent am Gesamtgewicht dar. Erst nach einer fachgerechten Lagerung hat das Holz als Brennholz die richtige Qualität, da der Heizwert erst dann optimal ist und zudem der Kamin weniger verunreinigt wird. Die genannten Holzarten weisen allesamt einen Wasseranteil von circa 15 Prozent auf und der genannte Heizwert entspricht dem Wert, den es nach einer korrekten Lagerung erzielen kann.

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